Es gibt wohl kein schlimmeres Gefühl, als jenes, das man bekommt, wenn einem gesagt wird, dass man ihn maßlos enttäuscht hat. Das tut weh. Es bedrückt. Und kein "Hätte...", "Wäre..." oder "Würde..." bringt da was in Ordnung. Das mit dem Vertrauen und lustigen Beisammen-sein war's dann erst mal. Auch wenn ich mich nicht da raus reden will: Ich wollte es nicht und bin da sicher auch nicht alleine dran schuld. Ja, ich hätte es anders machen können und alles wäre nur halb so scheiße verlaufen. Aber ich habe es zu dieser Zeit einfach nicht gesehen. Es ist passiert, weil die Umstände es nicht anders wollten. Es ist halt irgendwie so gekommen.
Der Vorwurf, ich hätte das mit Absicht getan, ist nicht gerechtfertigt und tut weh. Der Satz "Sie haben mich verarscht." versetzt mir einen Stich ins Herz. Nein, ich habe niemanden verarscht, ich habe nur nicht vorausschauend gedacht. Warum? Weil ich dumm bin. Dumm und überfordert mit einfach allem. Das passiert halt, wenn man mir zu viel zumutet; wenn man glaubt, ich und mein "Einstein-IQ" kriegen das schon hin. Tja, man hat sich geirrt. So schlau bin ich einfach nicht. Habe ich auch niemals behauptet und doch... es ist meine Schuld.
Ich bin eben der geborene Verlierer. Aber sowas darf ich ja nicht sagen, sonst kommen immer gleich massig Menschen und verbieten mir das. Sie glauben, dass ich eben kein Verlierer bin, sondern etwa "ganz Besonderes", talentiert und überdurchschnittlich intelligent. Ein Mensch, der so verdammt viel drauf hat. Ja, und wenn sie dann sehen, dass ich doch nix auf die Reihe bekomme, sind sie enttäuscht und fühlen sich verarscht. Ich kann viel... viel verlieren und kaputt machen.
Monday, 17. November 2008
Sooooooy un perdedooooor! I'm a loser baby...
Monday, 27. October 2008
Schmerz
Letzte Nacht hatte ich einen wahren Alptraum. Nach meiner rechten Hüfte vor 1,5 Jahren musste nun auch meine linke Seite operiert werden. Die ganze Horror-Prozedur inkl. Schmerzen habe ich nochmal erlebt. Als ich dann wach wurde und darüber nachdachte, wurde mir etws klar. Ich habe tatsächlich seit einiger Zeit links Schmerzen. Das Gehen tut ganz schön weh und das sieht man meinem Gang an. Und die ganze Zeit habe ich mir eingeredet, dass das nur so eine "Phase" ist. Sowas geht bestimmt wieder weg. Wehwehchen hat man hier und da ja mal. Was ich dabei wohl total verdrängt habe: Vor der OP hatte der Arzt damals festgestellt, dass nicht nur meine rechte Hüfte lediert war, sonder auch meine linke, wenn auch weniger schlimm. Aber er sagte mir, sobald es dort anfängt, weh zu tun, sollte ich zum Arzt gehen. Dann müsste die Seite wohl auch operiert werden.
Tja, so wie es aussieht, ist die Zeit dafür gekommen. Nach dem heutigen 11,5-Std-Arbeitstag, wo ich erst non-stop gesessen und dann non-stop gestanden habe, tut mir die linke Seite verdammt weh. Zwar auch die rechte, aber es ist eine andere Art von Schmerz, die ich erst seit der OP habe. Die linke Seite weckt in mir so ein Deja-Vu-Gefühl. Ja, diesen Schmerz kenne ich. Und dann fange ich an zu weinen. Ich möchte den ganzen Scheiß nicht nochmal mitmachen. Acht Wochen auf dem Rücken liegend verbringen, hin und wieder aufstehen aber um Gottes Willen nicht sitzen dürfen, davon die ersten drei Wochen nonstop-liegend im Krankenhaus. Schmerzen. Reha. Schmerzen. Das Gehen neu erlernen. Schmerzen. Narben. Schmerzen. Und dann die ganze Zeit vor lauter Langeweile sterben. Und Schmerzen. Die Haut meines rechten Oberschenkels ist teilweise taub. Muss ich das auch links haben? Nein. Drei Monate arbeitsunfähig zu sein kann ich mir jetzt sowieso nicht leisten.
Scheiße. Was mach ich jetzt? Bis ich mich dazu durchgerungen habe, endlich nochmal zum Arzt zu gehen, vergehen eh noch ein paar Monate. Bis dahin werde ich mich ärgern. Und immer wieder rumheulen. Wei lich mir selber nicht anders helfen kann, werde ich meinen Eltern Vorwürfe machen. Hätten sie vor 23 richtig gehandelt, hätte das alles ja niiieeee passieren müssen. Bla. Dreck.
Tja, so wie es aussieht, ist die Zeit dafür gekommen. Nach dem heutigen 11,5-Std-Arbeitstag, wo ich erst non-stop gesessen und dann non-stop gestanden habe, tut mir die linke Seite verdammt weh. Zwar auch die rechte, aber es ist eine andere Art von Schmerz, die ich erst seit der OP habe. Die linke Seite weckt in mir so ein Deja-Vu-Gefühl. Ja, diesen Schmerz kenne ich. Und dann fange ich an zu weinen. Ich möchte den ganzen Scheiß nicht nochmal mitmachen. Acht Wochen auf dem Rücken liegend verbringen, hin und wieder aufstehen aber um Gottes Willen nicht sitzen dürfen, davon die ersten drei Wochen nonstop-liegend im Krankenhaus. Schmerzen. Reha. Schmerzen. Das Gehen neu erlernen. Schmerzen. Narben. Schmerzen. Und dann die ganze Zeit vor lauter Langeweile sterben. Und Schmerzen. Die Haut meines rechten Oberschenkels ist teilweise taub. Muss ich das auch links haben? Nein. Drei Monate arbeitsunfähig zu sein kann ich mir jetzt sowieso nicht leisten.
Scheiße. Was mach ich jetzt? Bis ich mich dazu durchgerungen habe, endlich nochmal zum Arzt zu gehen, vergehen eh noch ein paar Monate. Bis dahin werde ich mich ärgern. Und immer wieder rumheulen. Wei lich mir selber nicht anders helfen kann, werde ich meinen Eltern Vorwürfe machen. Hätten sie vor 23 richtig gehandelt, hätte das alles ja niiieeee passieren müssen. Bla. Dreck.
Sunday, 12. October 2008
Karussell
In letzter Zeit ertappe ich mich selber immer wieder dabei, wie ich gefühlskalt auf gewisse Themen oder gegenüber gewisse Personen reagiere. Meistens dann, wenn mir jemand zu nahe kommt. Ich rede mir selber ein, dass ich Nähe nicht gebrauchen kann, weil sie so oft mit Enttäuschung und Schmerz verbunden ist. Ich möchte allein sein, weil ich eh der einzige Mensch der Welt bin, der mich versteht. In Anwesenheit anderer kommt es immer zu unangenehmen Missverständnissen. Und je näher ich einem Menschen kam, desto schmerzhafter war nachher seine Abwesenheit. Allein sein ist toll. Es ist so herrlich ruhig, keiner nervt, man ist von niemandem abhängig. Das rede ich mir so ein.
Eigentlich hätte ich schon sehr gerne jemanden, mit dem ich schöne Dinge erlebe, über die wir später reden können; jemand, von dem ich nachts träume; jemand, der mich wärmt, wenn ich friere; jemand, der mich versteht, ohne dass ich ein Wort sagen muss; jemand, der all das isst, was ich tagtäglich zu viel einkaufe und koche; jemand, der all diese banalen alltäglichen Dinge mit mir teilt. Es gibt sogar jemanden, bei dem ich immer wieder an all das denke und lächeln muss. Jemand, bei dessen Anwesenheit ich mich wohl fühle. Doch es ist auch jemand, der wohl niemals das selbe über mich denken wird, weil er eben doch eine andere Sicht der Welt hat als ich. Jemand, der Hindernisse sehen würde, wo für mich gar keine sind. Vermutlich rede ich mir das auch nur wieder ein. Aber ich kann nicht anders. Beim Gedanken daran, will ich dann wieder nur allein sein, bin gefühlskalt. Will ihm nicht zeigen, was ich eigentlich denke. Es ist wohl die Angst, wieder mal enttäuscht zu werden. Und solange diese größer ist als die Angst vor der Vereinsamung, wird sich bei mir überhaupt nix ändern. So lange werde ich nur neben den anderen leben, nicht mit ihnen.
Eigentlich hätte ich schon sehr gerne jemanden, mit dem ich schöne Dinge erlebe, über die wir später reden können; jemand, von dem ich nachts träume; jemand, der mich wärmt, wenn ich friere; jemand, der mich versteht, ohne dass ich ein Wort sagen muss; jemand, der all das isst, was ich tagtäglich zu viel einkaufe und koche; jemand, der all diese banalen alltäglichen Dinge mit mir teilt. Es gibt sogar jemanden, bei dem ich immer wieder an all das denke und lächeln muss. Jemand, bei dessen Anwesenheit ich mich wohl fühle. Doch es ist auch jemand, der wohl niemals das selbe über mich denken wird, weil er eben doch eine andere Sicht der Welt hat als ich. Jemand, der Hindernisse sehen würde, wo für mich gar keine sind. Vermutlich rede ich mir das auch nur wieder ein. Aber ich kann nicht anders. Beim Gedanken daran, will ich dann wieder nur allein sein, bin gefühlskalt. Will ihm nicht zeigen, was ich eigentlich denke. Es ist wohl die Angst, wieder mal enttäuscht zu werden. Und solange diese größer ist als die Angst vor der Vereinsamung, wird sich bei mir überhaupt nix ändern. So lange werde ich nur neben den anderen leben, nicht mit ihnen.
Wednesday, 8. October 2008
Wenn es mir nicht gut geht, ...
- gucke ich mir "The Royal Tenenbaums" an. Letzte Nacht habe ich ihn mir gleich zwei mal hintereinander angeguckt.
- macht mein Magen dicht und ich kann nicht essen. Meine letzte Mahlzeit liegt nun 27 Stunden zurück und ich habe immer noch kein Hungergefühl.
- bekomme ich Fieber. Jetzt gerade sind es 38,2°.
- lass ich mich von meinem mp3-Player anschreien. Ich habe heute etwa 3 Stunden Musik gehört, etwa 4 Durchgänge Ministry - Psalm 69.
- ist mir alles egal. Ich bin heute (versehentlich) bei Rot über die Ampel gelaufen. Dass mich dabei ein Auto fast überfahren hat, hat mich nicht wirklich gekümmert.
- macht mein Magen dicht und ich kann nicht essen. Meine letzte Mahlzeit liegt nun 27 Stunden zurück und ich habe immer noch kein Hungergefühl.
- bekomme ich Fieber. Jetzt gerade sind es 38,2°.
- lass ich mich von meinem mp3-Player anschreien. Ich habe heute etwa 3 Stunden Musik gehört, etwa 4 Durchgänge Ministry - Psalm 69.
- ist mir alles egal. Ich bin heute (versehentlich) bei Rot über die Ampel gelaufen. Dass mich dabei ein Auto fast überfahren hat, hat mich nicht wirklich gekümmert.
Tuesday, 7. October 2008
Murphy's Gesetz... oder so
Wenn schon kacke, dann richtig kacke, was? Offenbar kann ich keine halben Sachen machen und deswegen geht einfach alles in die Vollen. Diesmal sind es diese einfach beschissenen Momente. Ein Unglück nach dem nächsten holt mich ein. Ich kann einfach nix richtig... außer Scheiße bauen. Am besten lege ich mich für ein paar Wochen in mein Bett und warte, bis diese grauen Wolken über mir abgezogen sind.
Saturday, 4. October 2008
Aus gegebenen Anlass
Manche Menschen scheinen noch immer nicht ganz zu wissen oder zu verstehen, wer oder wie oder was ich eigentlich bin und sind dann enttäuscht, wenn ich mich dementsprechend verhalten. Wie? Typisch Ich halt. Nur weil ich nicht wie "Rainman" bin, heißt das nicht, dass ich ihm nicht zumindest ein wenig ähnlich bin. Tja, manchen ist das zu kompliziert, viele haben kein Verständnis dafür. Wisst ihr was? Dann lasst mich doch einfach in Ruhe. Für mich ist das auch nicht immer einfach. Insbesondere dann nicht, wenn ach so schlaue Typen meinen, ich solle mein Verhalten doch einfach ändern und dann wär alles wieder gut. Haha, sehr lustig. Als ob mir das nicht schon früher in den Sinn gekommen wäre. Mich einfach mal ändern. Jawoll, also mal ein bisschen soziale Interaktion lernen. Wo wird das angeboten. Volkshochschule? Jawooooohl, ich belege einen Kurs. Und dann beweise ich der ganzen Welt, dass Autismus ja doch heilbar ist. Oh guckt mal, ich berherrsche Zynismus. Der erste Schritt Richtung "normal".
Für die Leute, die ein bisschen Verständnis dafür aufbringen wollen: Leiht euch in der Bücherei mal ein gutes Psychologie-Buch aus. Da lernt man mehr als über Google. Ich suche ja selber hier und da mal im Internet rum, aber wenig ist brauchbar. Der Wikipedia-Artikel ist zwar ziemlich unvollständig, aber fürs grobe Verständnis sollte es reichen. Und wer danach immernoch meint, mir zeigen zu müssen, wie ich zu leben habe: Fuck off. Danke. Ich habe echt immer versucht, irgendwie "normal" zu sein, weil man es mir so echt schwer gemacht hat. Bis zu einem gewissen Punkt habe ich das sogar hinbekommen. Mehr geht nicht. Mehr willich nicht. Ihr wisst gar nicht, wie sehr jegliche Veränderung an mir knabbert. So, danke für die Aufmerksamkeit. Widmet euch nun wieder anderen Dingen.
Für die Leute, die ein bisschen Verständnis dafür aufbringen wollen: Leiht euch in der Bücherei mal ein gutes Psychologie-Buch aus. Da lernt man mehr als über Google. Ich suche ja selber hier und da mal im Internet rum, aber wenig ist brauchbar. Der Wikipedia-Artikel ist zwar ziemlich unvollständig, aber fürs grobe Verständnis sollte es reichen. Und wer danach immernoch meint, mir zeigen zu müssen, wie ich zu leben habe: Fuck off. Danke. Ich habe echt immer versucht, irgendwie "normal" zu sein, weil man es mir so echt schwer gemacht hat. Bis zu einem gewissen Punkt habe ich das sogar hinbekommen. Mehr geht nicht. Mehr willich nicht. Ihr wisst gar nicht, wie sehr jegliche Veränderung an mir knabbert. So, danke für die Aufmerksamkeit. Widmet euch nun wieder anderen Dingen.
Sunday, 21. September 2008
Waselwaselwasel
Ich bin schon ein seltsamer Mensch. Mein Leben, mein Denken und Handeln ist so voller Widersprüche. Ich frag mich manchmal selber, wer ich eigentlich bin. Ich weiß es nicht. Nichts macht Sinn oder läuft nach einem nachvollziehbaren Schema.
Nachdem man mir so richtig schön das Herz gebrochen hat, lebe ich auf Abstand. Allein der Gedanke, nochmal ernsthaft jemandenzu küssen oder gar zu lieben jagt mir einen Schauer über den Rücken. Ich spüre immernoch die Enttäuschung und den Schmerz. Versehentlich flirte ich hier und da mal. Eigentlich ist es für mich nur lustiges Unterhalten, aber... naja... andere nennen es eben "Flirten". Aber mehr passiert nicht. Würde mir einer dieser Typen zu lang in die Augen schauen oder auch nur meinen Arm berühren, ich würde schreiend davon laufen. Ich möchte nicht, dass mir jemand zu Nahe kommt. Ich möchte nicht, dass mir irgendwer sagt, dass er mich vermisst. Ob freundschaftlich oder nicht: mir egal. Ich muss mich zusammenreißen, dass ich dann nicht zickig werde. Und doch bastel ich mir abends meinen Kuscheltypen. Ich malträtiere all meine Kissen und Kuscheltiere, lege sie so zusammen, dass ich mich mit meiner rechten Hälfte drauflegen kann; so, dass ich das Gefühl habe, jemand sei dort für mich und spende mir Wärme und Geborgenheit. Jemand, der mir die Einsamkeit nimmt. Ja, wem das hier zu viel ist und mich nun für gestört hält: Tut es ruhig. Lacht mich aus. Es ist dämlich. Auch wenn ich weiß, dass das einige Menschen machen: Es ist einfach dämlich. Mal schauen, wann ich anfange, mit ihm zu sprechen und ihn abzuknutschen.
Und obwohl ich eigentlich nicht wirklich gern über solch intime Dinge rede, gebe ich mal eben alles in meinem Blog preis. Hey, meine Freundinnen wissen nix von meinen Gedankengängen, aber die ganze Welt kann es nachlesen. Stolz und Würde? Brauch ich nicht. Hab ich vor etwa nem Dreiviertel Jahr abgegeben.
Nachdem man mir so richtig schön das Herz gebrochen hat, lebe ich auf Abstand. Allein der Gedanke, nochmal ernsthaft jemandenzu küssen oder gar zu lieben jagt mir einen Schauer über den Rücken. Ich spüre immernoch die Enttäuschung und den Schmerz. Versehentlich flirte ich hier und da mal. Eigentlich ist es für mich nur lustiges Unterhalten, aber... naja... andere nennen es eben "Flirten". Aber mehr passiert nicht. Würde mir einer dieser Typen zu lang in die Augen schauen oder auch nur meinen Arm berühren, ich würde schreiend davon laufen. Ich möchte nicht, dass mir jemand zu Nahe kommt. Ich möchte nicht, dass mir irgendwer sagt, dass er mich vermisst. Ob freundschaftlich oder nicht: mir egal. Ich muss mich zusammenreißen, dass ich dann nicht zickig werde. Und doch bastel ich mir abends meinen Kuscheltypen. Ich malträtiere all meine Kissen und Kuscheltiere, lege sie so zusammen, dass ich mich mit meiner rechten Hälfte drauflegen kann; so, dass ich das Gefühl habe, jemand sei dort für mich und spende mir Wärme und Geborgenheit. Jemand, der mir die Einsamkeit nimmt. Ja, wem das hier zu viel ist und mich nun für gestört hält: Tut es ruhig. Lacht mich aus. Es ist dämlich. Auch wenn ich weiß, dass das einige Menschen machen: Es ist einfach dämlich. Mal schauen, wann ich anfange, mit ihm zu sprechen und ihn abzuknutschen.
Und obwohl ich eigentlich nicht wirklich gern über solch intime Dinge rede, gebe ich mal eben alles in meinem Blog preis. Hey, meine Freundinnen wissen nix von meinen Gedankengängen, aber die ganze Welt kann es nachlesen. Stolz und Würde? Brauch ich nicht. Hab ich vor etwa nem Dreiviertel Jahr abgegeben.
Wednesday, 10. September 2008
Schnief
Für Kitsch bin ich ja gar nicht zu haben. Heiraten find ich doof und alles, was mit Romantik zu run hat, berührt mich eigentlich wenig. Bin da wohl in den letzten Jahren sehr abgestumpft. Wenn ich dann aber diese Geschichte hier lese, kommen mir ganz ernsthaft die Tränen. Das ist so romantisch. Und tragisch.
Wednesday, 3. September 2008
It's cloudy now
Die Zeit vergeht so schnell. So langsam wird es wieder Herbst. Wenn ich morgens wach werde, ist es noch stockdunkel. Es ist kalt, windig und die Blätter der Bäume fliegen einem um die Ohren. Wo war der Sommer? Wo war der Frühling? Irgendwie ist die Zeit an mir vorbeigerast und ich habe nichts mitbekommen. Dieses Jahr war wohl alles andere als ein gutes Jahr für mich gewesen. Was ist in den letzten 12 Monaten passiert? So viel und doch wieder nix. Menschen kamen, Menschen gingen. Immer dasselbe. Dass ich denen hinterherheule ist das einzig wirklich Schlimme. Oder dass ich mich zu sehr an sie gewöhne, wenn sie einmal da sind. Dabei weiß ich doch, dass auch die sich irgendwann vom Acker machen werden. Spätestens dann, wenn sie mich dann mal richtig kennen. Aber das verdränge ich. Und so lange lebe ich in meiner "happy shiny rainbow world". Bis zum nächsten Regenschauer. Und die gibt es im Herbst ja bekanntermaßenn täglich.
Soy un perdedor. Gönnt mir den Selbstmitleidstrip.
Soy un perdedor. Gönnt mir den Selbstmitleidstrip.
Friday, 6. June 2008
Kinderkram
Eigentlich müsste ich rumlaufen wie eine Grinsekatze. Im Moment habe ich doch wirklich alles, was ich brauche. Ich bin endlich umgezogen, meine tollen Klamotten sind nach Wochen endlich da, ich habe heute lecker gekocht, ich habe heute schon die ersten Zeugnisnoten bekommen, die echt gut ausfallen sind. Was will man mehr? (Klar, einiges, das irgendwie sozialer ist, aber man kann ja nicht alles haben). Und dennoch hab ich seit gestern eher ein Trauergesicht. Zunächst wusste ich nicht genau, wieso. Ich habs erst mal auf meine Kolleginnen geschoben, die mir mit ihren Lästereien und Rumgegacker echt tierisch auf die Nerven gingen. Aber nein, irgendwie hatte ich doch den Blues schon vor der Arbeit. Bin nicht darauf gekommen, was der Grund war... bis eben. So ganz spontan fiel mir auf, dass ja gestern der 5. war. Bisher hab ich an jedem verdammten 5. eines Monats eine Art Trauertag gehabt und gedacht, ich würde das niemals ablegen können. Gestern habe ich mal nicht an ihn gedacht. Zumindest nicht bewusst. Unbewusst sicher schon. Zumindest erkläre ich mir so meine beschissene Laune.
Sechs Monate ist es nun her. Ein halbes Jahr... wie schnell das vergeht! Und gleichzeitig so langsam, wenn ich an die ersten Wochen denke, wo ich quasi die Minuten gezählt habe. Ich habe eben ein paar Tränen geweint und danach ging es mir direkt besser. Es war also das, was mich seit gestern bedrückte? Komische Sache, denn seit zwei oder drei Wochen hab ich nicht an ihn gedacht. Ich bin froh, dass ich all die Mails (150 Stück!) gelöscht und die Briefe in den Müll geworfen habe. Ich hätte sicher reingeguckt und dann mehr als nur die drei Tränen vergossen. Er ist ein Stück Scheiße und dennoch vermisse ich ihn.
Sowas Unlogisches verkrafte ich manchmal nicht.
Sechs Monate ist es nun her. Ein halbes Jahr... wie schnell das vergeht! Und gleichzeitig so langsam, wenn ich an die ersten Wochen denke, wo ich quasi die Minuten gezählt habe. Ich habe eben ein paar Tränen geweint und danach ging es mir direkt besser. Es war also das, was mich seit gestern bedrückte? Komische Sache, denn seit zwei oder drei Wochen hab ich nicht an ihn gedacht. Ich bin froh, dass ich all die Mails (150 Stück!) gelöscht und die Briefe in den Müll geworfen habe. Ich hätte sicher reingeguckt und dann mehr als nur die drei Tränen vergossen. Er ist ein Stück Scheiße und dennoch vermisse ich ihn.
Sowas Unlogisches verkrafte ich manchmal nicht.
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Kommentare
Thu, 20.11.2008 05:34
Hm? Nee, du klickst einfach auf "Test starten" und los geht's.
Thu, 20.11.2008 00:08
Alles klar! Hab Deinen Link gefunden!
Wed, 19.11.2008 23:30
schräg! Schade, dass man sich da einloggen muss!
Wed, 19.11.2008 22:43
Coole Mucke!!! Besonders gefallen mir: Ladytron, Skinny Puppy, Kiling Joke, NIN, PJ Harvey... Sag mal, wie heisst Du [...]
Mon, 17.11.2008 13:44
mhmmm,... wenig rot, das spricht für serendipity
Sun, 16.11.2008 16:55
hey das sieht sehr stylisch aus, ich find's klasse
Thu, 13.11.2008 09:41
ah, alles klar
Wed, 12.11.2008 20:05
Screenshot ist das Stichwort.