LaRocca about Aus gegebenen Anlass Sun, 05.10.2008 09:47 Ich habe dich in keine
Schublade gesteckt, und das
mit den Veränderungen habe ich
dir mehr als einmal gesagt.
Und nun [...]
claudy about Aus gegebenen Anlass Sun, 05.10.2008 07:20 hey schwesterchen, was issn
los? (ist auf den neueren
beitrag bezogen, was du hier
schreibst, verstehe ich)
und [...]
B about Aus gegebenen Anlass Sat, 04.10.2008 22:17 Okay, sorry, dass ich jetzt
nochmal nachhaken muss, aber
es ist beileibe wirklich nicht
fair in die Schublade der
Leute [...]
LaRocca about Bücher und so Fri, 03.10.2008 09:41 Okay, dann kennen nur wir
beide das Buch.
Bis jetzt habe ich noch keine
weiteren Bücher von Mark
Haddon gelesen. [...]
ela about Bücher und so Thu, 02.10.2008 23:49 ätsch. ich kenne doch
christopher boone, und dafür
bin ich dir immernoch dankbar
hab mir vorghestern auch "der
[...]
ela about Jippieh jippieh yeah, Krawall und Remidemmi Tue, 30.09.2008 17:07 ohja. ich hasse es. da freut
man sich mal mit seinen
komsichen "chart-freunden" mal
irgendwohin gehen zu können wo
musik [...]
claudy about Aua Mon, 29.09.2008 18:36 muskelkater ohne grund???
vielleicht können wir ja beide
gemeinsam ins altersheim, was
meinst du?
abraxandria about Waselwaselwasel Fri, 26.09.2008 15:00 Finde gut, was Du schreibst!!!
In letzter Zeit ertappe ich mich selber immer wieder dabei, wie ich gefühlskalt auf gewisse Themen oder gegenüber gewisse Personen reagiere. Meistens dann, wenn mir jemand zu nahe kommt. Ich rede mir selber ein, dass ich Nähe nicht gebrauchen kann, weil sie so oft mit Enttäuschung und Schmerz verbunden ist. Ich möchte allein sein, weil ich eh der einzige Mensch der Welt bin, der mich versteht. In Anwesenheit anderer kommt es immer zu unangenehmen Missverständnissen. Und je näher ich einem Menschen kam, desto schmerzhafter war nachher seine Abwesenheit. Allein sein ist toll. Es ist so herrlich ruhig, keiner nervt, man ist von niemandem abhängig. Das rede ich mir so ein.
Eigentlich hätte ich schon sehr gerne jemanden, mit dem ich schöne Dinge erlebe, über die wir später reden können; jemand, von dem ich nachts träume; jemand, der mich wärmt, wenn ich friere; jemand, der mich versteht, ohne dass ich ein Wort sagen muss; jemand, der all das isst, was ich tagtäglich zu viel einkaufe und koche; jemand, der all diese banalen alltäglichen Dinge mit mir teilt. Es gibt sogar jemanden, bei dem ich immer wieder an all das denke und lächeln muss. Jemand, bei dessen Anwesenheit ich mich wohl fühle. Doch es ist auch jemand, der wohl niemals das selbe über mich denken wird, weil er eben doch eine andere Sicht der Welt hat als ich. Jemand, der Hindernisse sehen würde, wo für mich gar keine sind. Vermutlich rede ich mir das auch nur wieder ein. Aber ich kann nicht anders. Beim Gedanken daran, will ich dann wieder nur allein sein, bin gefühlskalt. Will ihm nicht zeigen, was ich eigentlich denke. Es ist wohl die Angst, wieder mal enttäuscht zu werden. Und solange diese größer ist als die Angst vor der Vereinsamung, wird sich bei mir überhaupt nix ändern. So lange werde ich nur neben den anderen leben, nicht mit ihnen.
Seit Tagen nervt er mich, dieser lange, eklige schleimige Wurm. Er schlängelt sich durch mein Ohr und lässt mich nicht in Ruhe. So sehr, dass ich am liebsten laut mit ihm singen würde. Aber ich beherrsche mich und wippe nur leicht mit den Füßen und dem Kopf hin und her. Mein Kollege schaut mich etwas verwirrt an und fragt mich, ob es mir gut geht. "Jaja," antworte ich und säusel leise den Songtext vor mich hin. "Wie bitte?" fragt er. "Hm?" frage ich zurück. "Sie haben doch gerade was vor sich hingemurmelt." "Ach...äh...nix". Das mit dem Sich-Beherrschen klappt doch nicht ganz gut. Ich versuche, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich muss diesen Auftrag hier fertig schreiben. Doch der Wurm in meinem Ohr wird immer lauter und ich kann nicht anders und summe leise vor mich hin. Aus dem Summen wird ein leises Singen. "Brains for dinner, brains for lunch". Mein Kollege richtet den Blick wieder auf mich und hebt eine Augenbraue. "Brains for breakfast, brains for brunch. Brains at every single meal..." "Haben Sie Hunger?" Ich erröte. "Äh... nein. Nur einen Ohrwurm."
(Das ist noch die beste Qualität, die ich gefunden habe...)
- gucke ich mir "The Royal Tenenbaums" an. Letzte Nacht habe ich ihn mir gleich zwei mal hintereinander angeguckt.
- macht mein Magen dicht und ich kann nicht essen. Meine letzte Mahlzeit liegt nun 27 Stunden zurück und ich habe immer noch kein Hungergefühl.
- bekomme ich Fieber. Jetzt gerade sind es 38,2°.
- lass ich mich von meinem mp3-Player anschreien. Ich habe heute etwa 3 Stunden Musik gehört, etwa 4 Durchgänge Ministry - Psalm 69.
- ist mir alles egal. Ich bin heute (versehentlich) bei Rot über die Ampel gelaufen. Dass mich dabei ein Auto fast überfahren hat, hat mich nicht wirklich gekümmert.
Wenn schon kacke, dann richtig kacke, was? Offenbar kann ich keine halben Sachen machen und deswegen geht einfach alles in die Vollen. Diesmal sind es diese einfach beschissenen Momente. Ein Unglück nach dem nächsten holt mich ein. Ich kann einfach nix richtig... außer Scheiße bauen. Am besten lege ich mich für ein paar Wochen in mein Bett und warte, bis diese grauen Wolken über mir abgezogen sind.
Manche Menschen scheinen noch immer nicht ganz zu wissen oder zu verstehen, wer oder wie oder was ich eigentlich bin und sind dann enttäuscht, wenn ich mich dementsprechend verhalten. Wie? Typisch Ich halt. Nur weil ich nicht wie "Rainman" bin, heißt das nicht, dass ich ihm nicht zumindest ein wenig ähnlich bin. Tja, manchen ist das zu kompliziert, viele haben kein Verständnis dafür. Wisst ihr was? Dann lasst mich doch einfach in Ruhe. Für mich ist das auch nicht immer einfach. Insbesondere dann nicht, wenn ach so schlaue Typen meinen, ich solle mein Verhalten doch einfach ändern und dann wär alles wieder gut. Haha, sehr lustig. Als ob mir das nicht schon früher in den Sinn gekommen wäre. Mich einfach mal ändern. Jawoll, also mal ein bisschen soziale Interaktion lernen. Wo wird das angeboten. Volkshochschule? Jawooooohl, ich belege einen Kurs. Und dann beweise ich der ganzen Welt, dass Autismus ja doch heilbar ist. Oh guckt mal, ich berherrsche Zynismus. Der erste Schritt Richtung "normal".
Für die Leute, die ein bisschen Verständnis dafür aufbringen wollen: Leiht euch in der Bücherei mal ein gutes Psychologie-Buch aus. Da lernt man mehr als über Google. Ich suche ja selber hier und da mal im Internet rum, aber wenig ist brauchbar. Der Wikipedia-Artikel ist zwar ziemlich unvollständig, aber fürs grobe Verständnis sollte es reichen. Und wer danach immernoch meint, mir zeigen zu müssen, wie ich zu leben habe: Fuck off. Danke. Ich habe echt immer versucht, irgendwie "normal" zu sein, weil man es mir so echt schwer gemacht hat. Bis zu einem gewissen Punkt habe ich das sogar hinbekommen. Mehr geht nicht. Mehr willich nicht. Ihr wisst gar nicht, wie sehr jegliche Veränderung an mir knabbert. So, danke für die Aufmerksamkeit. Widmet euch nun wieder anderen Dingen.
Die Vorschau zu dem Film hat vermutlich jeder gesehen. Im Fernsehen, im Kino, im Internet. Da ist dieser kleine Roboter, der irgendwie aussieht wie ein Abklatsch von Nr. 5, der durch die düstere, dreckige Welt düst und aufräumt, begleitet von seinem Freund, der Schabe. Und während er da so für Ordnung sorgt, passieren ihm Missgeschicke ohne Ende. Jawoll, das zieht. "Oh wie süüüüüüüüß!" kreischt da fast jeder ganz automatisch. Ja selbst diese Kakerlake wirkt total niedlich. Und dann taucht da plötzlich dieses weiße Etwas auf, ein fliegender Roboter, soll weiblich sein und Wall-E ist ganz plötzlich hin und weg. Hm, blöd nur, dass das Ding erst mal eher unberechendbar ist und von nun an scheint die Action zu beginnen.
Bis hierhin ist der Film echt spitze. Die Optik ist toll und auch der Charme von Wall-E hat einen total bezaubert, und das obwohl oder gerade weil sehr wenig bis gar nicht gesprochen wird. Aber spätestens dann, wenn die Handlung nicht mehr auf der Erde, sondern im Weltall stattfindet, baut der Film ab. Dauer-quasselnde Menschen tauchen auf und die Optik ist so hell und bunt. Schnell wird klar, dieser Film kritisiert da so ein wenig die Bequemlichkeit der Menschen und ihre Ignoranz gegenüber Mutter Natur, was an sich ja nicht unbedingt schlecht ist, doch wirkt die Umsetzung davon... naja... plump. Das alles nur, weil der Film ja auch noch ein Film für Kinder sein will oder soll und so nimmt gegen Ende der Kitsch immer mehr Überhand.
Insgesamt ist es dennoch ein toller Film, den man sich mal angucken sollte. Denn trotz einiger Kritikpunkte ist "Wall-E" nicht wirklich unintelligent.
Gebunden oder Taschenbuch?
Am liebsten habe ich ja Taschenbücher. Die sind handlicher und natürlich auch günstiger. Wenn ich aber auf dem Flohmarkt bin und ein günstiges Buch in gebundener Ausgabe entdecke, bin natürlich nicht abgeneigt.
Amazon oder Buchhandel?
Wenn ich ein ganz bestimmtes Buch suche, dann Amazon. Im Buchhandel werde ich ja meist nicht fündig und dann muss nachbestellt werden. Da kann ich das gleich von zu Hause aus erledigen. Wenn ich aber ganz spontan Lust auf einen Bücherkauf habe, dann stöber ich gerne in Buchläden rum. So habe ich ja schon einige wirklich gute Entdeckungen gemacht.
Lesezeichen oder Eselsohr?
Post-Its, Kassenzettel, Schmierzettel, Postkarten etc.
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Bei mir stehen in der Regel Bücher des selben Autoren zusammen. Ansonsten gibt es keine besondere Ordnung.
Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Behalten und dann jeden damit nerven, dass er es sich doch mal ausleihen muss, weil es so toll ist. Bücher, die dann doch nicht so toll waren, werden verschenkt oder verkauft. In den Müll kommt sowas nicht.
Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Wieso sollte man die wegwerfen? Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen gebundenen Büchern aussieht, aber würde ich die Umschläge von meinen wenigen Exemplaren entfernen, stünden dann nur noch unifarbene Bücher im Regal, ohne Bild oder Angaben zum Autor, Büchertitel oder Verlag.
Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mit, der kann nämlich auch als Lesezeichen dienen.
Kurzgeschichte oder Roman?
Eigentlich ja Romane, weil man so schön in die Geschichte reinwachsen kann. Aber in den letzten Jahren habe ich auch die Vorzüge von Kurzgeschichten kennenlernen können. Wenn man zwar Lust zu lesen hat, aber nicht in der Verfassung für eine lange zusammenhängende Geschichte ist, dann ist eine Sammlung von Kurzgeschichten ganz nett. Und je nach Handlung macht ein Roman ja auch gar keinen Sinn.
Harry Potter oder Lemony Snicket?
Harry Potter ist langweilig und Lemony Snicket kenn ich nur vom Namen her.
Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zuende ist?
Eigentlich ja aufhören, wenn das Kapitel zuende ist. Bei Büchern ohne Kapitelaufteilung oder bei ellenlangen Kapitel wird das aber problematisch.
Wenn ein Buch mich richtig fesselt, dann lese ich ja ein Kapitel nach dem anderen, selbst wenn ich recht müde bin. Dann kann es sein, dass ich plötzlich doch mittendrin abbrechen muss, weil meine Augen nicht mehr mitmachen, auch wenn es bis zum Ende nur noch 2 Seiten sind.
“Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”?
Ersteres klingt nach Dramatik, Spannung und Action. Also eher mein Ding als "Es war einmal...". Das klingt nämlich, als könne es nur ein kitschiges Happy End geben.
Kaufen oder leihen?
Kaufen. Ich bin ja so ein materialistisch veranlagter Mensch. Wenn ich aber ein Buch unbedingt lesen will, es mir mein Geldbeutel aber verbietet, dann gehe ich auch mal zur Bibliothek und leihe es mir dort.
Neu oder gebraucht?
Wenn ich ein bestimmtes Buch haben will, dann neu. Ansonsten kauf ich gern spontan auf Bücherflohmärkten gebrauchte Exemplare.
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Kommt auf die Handlung an.
Morgens, mittags oder nachts lesen?
In der Woche am liebsten abends vor dem einschlafen. An Wochenenden dann am liebsten morgens nach dem Aufwachen. Da kann ich dann auch gern mal den halben Tag lesend im Bett verbringen.
Einzelband oder Serie?
Ich kenne eigentlich keine Serien außer Hanni und Nanni. Ja, das habe ich vor vielen vielen Jahren geliebt.
Lieblingsbuch von dem noch nie jemand gehört hat?
Mark Haddon - Supergute Tage oder die sonderbare Welt von Christopher Boone
Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Augusten Burroughs - Teleshop
Welches Buch liest du gegenwärtig?
Schon lange mal vorgenommen und irgendwie immer verschoben. Nun ist es aber so weit: George Orwell - 1984
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Puh, nur eins? Irgendeins von denen:
Augusten Burroughs - Trocken
Roald Dahl - Küsschen, Küsschen
Stephen King - Sie / Misery
Edgar Allan Poe - The complete illustrated stories and poems
Kommentare
Sun, 05.10.2008 09:47
Ich habe dich in keine Schublade gesteckt, und das mit den Veränderungen habe ich dir mehr als einmal gesagt. Und nun [...]
Sun, 05.10.2008 07:20
hey schwesterchen, was issn los?
Sat, 04.10.2008 22:17
Okay, sorry, dass ich jetzt nochmal nachhaken muss, aber es ist beileibe wirklich nicht fair in die Schublade der Leute [...]
Fri, 03.10.2008 09:41
Thu, 02.10.2008 23:49
ätsch. ich kenne doch christopher boone, und dafür bin ich dir immernoch dankbar
Tue, 30.09.2008 17:07
ohja. ich hasse es. da freut man sich mal mit seinen komsichen "chart-freunden" mal irgendwohin gehen zu können wo musik [...]
Mon, 29.09.2008 18:36
muskelkater ohne grund??? vielleicht können wir ja beide gemeinsam ins altersheim, was meinst du?
Fri, 26.09.2008 15:00
Finde gut, was Du schreibst!!!